Meldung vom 11.09.2026
Wien / Reichenau, Montag, 14. September 2026. Ein außergewöhnlicher Sommer beschert der Rax-Seilbahn zu ihrem 100-jährigen Jubiläum einen historischen Höhepunkt: Nach einem erfolgreichen Juli verzeichnet die erste Personen-Seilschwebebahn Österreichs im August mit rund 50.000 Beförderungen ein Plus von 7 Prozent (
3.000 Beförderungen) gegenüber dem Vorjahr. Auch der September befindet sich aktuell deutlich über dem Vorjahresniveau. „Wir rechnen im dritten Quartal mit einem Plus von drei bis vier Prozent. Dass wir gerade in unserem Jubiläumsjahr dieses geschichtsträchtige Ergebnis erzielen, macht mich stolz und sorgt für einen zusätzlichen Motivationsschub für die anstehende Herbstsaison. Es freut mich ungemein für mein Team, das in den letzten Monaten Herausragendes geleistet hat“, freut sich Bernd
Scharfegger, Betreiber der Rax-Seilbahn und Geschäftsführer des Scharfegger’s Raxalpen Resorts.
Zu diesem Rekordergebnis beigetragen haben mehrere Faktoren: Das über weite Strecken stabile Sommerwetter spielte ebenso eine Rolle wie die zunehmende Hitzeflucht aus Wien und den Ballungsräumen. Wenn die Temperaturen in der Stadt weit über 30 Grad steigen, wird die Rax, die von Wien aus in rund einer Stunde öffentlich oder mit dem PKW erreichbar ist, bevorzugt als alpiner Natur- und Erholungsraum angenommen. Gleichzeitig macht sich die Bearbeitung internationaler Märkte bemerkbar.
Scharfegger: „Unsere zielführende Kooperation mit dem Wien Tourismus spielt hier eine zentrale Rolle. Somit begrüßen wir immer mehr Gäste aus UK, Deutschland, China oder den USA. Zu unseren Haupt-Quellmärkten im Ausland zählen aber nach wie vor Ungarn, Tschechien und die Slowakei. Auch die Gästestruktur verändert sich: Immer mehr junge Menschen entdecken Wandern, Natur und den Berg als Freizeit- und Lifestyle-Erlebnis für sich.“
Rax-Seilbahn sorgt für Steigerung der regionalen Wertschöpfung Mehr als 200.000 Menschen nutzen jährlich die Rax-Seilbahn. Von den hohen Frequenzen profitiert nicht nur das gefragte TOP-Ausflugsziel. Gäste übernachten in der Region, besuchen Gastronomiebetriebe, kaufen ein, nutzen öffentliche Verkehrsmittel und touristische Angebote. „Sie alle sorgen für eine erhebliche regionale Wertschöpfung und die Absicherung zahlreicher Arbeitsplätze“, betont
Scharfegger, der die aktuelle, politische Diskussion über eine Einschränkung von Arbeitskräften aus Drittstaaten mit großer Sorge zur Kenntnis nimmt: „Wer einerseits mehr touristische Wertschöpfung, höhere Steuereinnahmen und sichere Arbeitsplätze in Österreich fordert, kann andererseits den Betrieben nicht jene Menschen nehmen, die diese Leistung überhaupt erst möglich machen. Diese Diskussion geht für mich teilweise völlig an der betrieblichen Realität vorbei.“
Besonders in der Berggastronomie und an schwer erreichbaren touristischen Standorten sei die Situation eine andere als in vielen klassischen Arbeitsbereichen. „Ich sage es aus unserer täglichen Erfahrung sehr klar: Ein Mitarbeiter aus Nepal sichert bei uns indirekt vier österreichische Arbeitsplätze. Ohne diese Mitarbeiter können wir Teile unseres Angebots nicht in dieser Form aufrechterhalten. Damit würden Frequenz und Wertschöpfung sinken – und am Ende wären genauso Arbeitsplätze österreichischer Mitarbeiter gefährdet“, ergänzt
Scharfegger und verweist auch darauf, dass Mitarbeiter aus Drittstaaten regulär beschäftigt werden, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge leisten und damit einen wesentlichen Beitrag zum österreichischen Wirtschafts- und Sozialsystem erbringen. Weiters: „Diese Menschen kommen zu uns, um zu arbeiten. Sie zahlen Sozialversicherung, sie zahlen Steuern, sie konsumieren und ermöglichen uns gleichzeitig, unsere Betriebe offen zu halten. Davon profitieren unsere Gäste, unsere heimischen Mitarbeiter, die Region und letztlich der Staat. Wer diese Zusammenhänge ignoriert, verschließt die Augen vor der Realität des österreichischen Tourismus.“ Gerade die aktuellen Rekordzahlen seien der beste Beweis dafür, was funktionierende Tourismusbetriebe für eine Region leisten können.
Mehr Informationen zur
Rax-Seilbahn unter:
www.raxalpe.comDen
Media-Kit zum
100-Jahr-Jubiläum finden Sie
hier!