Meldung vom 01.01.2026

10 Jahre Wiener Rösthaus im Wiener Prater

Eine Dekade gelebte Kaffeekultur zwischen Wiener Tradition, Handwerk und anspruchsvollen Aromen.

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Seit zehn Jahren ist das Wiener Rösthaus im Wiener Prater Treffpunkt für Menschen, die Kaffee nicht als beliebiges Alltagsprodukt, sondern als handwerklich geschaffenes Kulturgut verstehen. Was mit der Idee begann, die Wiener Rösttradition neu zu beleben, ist heute eine etablierte Adresse im Wiener Prater für anspruchsvolle Kaffeeliebhaber:innen. Die von Silvia Maino (Geschäftsführerin) und Helmut Brem (Marketingleitung) geführte Rösterei verarbeitet jährlich bis zu 20 Tonnen Rohkaffee. Hier ist Wissen, Erfahrung und Leidenschaft in jeder einzelnen Tasse spürbar.

Wien, Montag, 27. Juli 2026. Die Geschichte des Wiener Rösthauses (Straße des Ersten Mai 80, 1020 Wien) beginnt bereits vor dem Prater-Kapitel. „Im Jahr 2013 gründeten wir den Betrieb im 8. Wiener Gemeindebezirk. Die ersten Röstversuche führten wir in unserer Wohnung durch“, schmunzelt Röstmeisterin Silvia Maino und fügt hinzu: „Einige Zeit später wurde Michael Prohaska, Geschäftsführer des Wiener Praters, auf uns aufmerksam und bot uns die Möglichkeit, eine Rösterei im Prater zu eröffnen. Anfangs war ich noch etwas unsicher, doch nachdem Helmut Brem (Marketingleitung) das Gebäude besichtigt hatte, war schnell klar, dass sich hier eine außergewöhnliche Chance bot.“ Das Gebäude war ein Originalbau der Weltausstellung und begeisterte mit seiner historischen Ziegelarchitektur und seinem authentischen Charakter. 2016 wurde das Wiener Rösthaus feierlich eröffnet und 2018 um das angrenzende Gebäude erweitert. Es folgten zusätzliche Außenplätze und ein neuer Verkaufsshop. Heute zählt das Wiener Rösthaus zu den charaktervollsten handwerklichen Röstereien Österreichs: „Wir blicken mit Stolz auf zehn erfolgreiche Jahre Prater-Rösterei zurück – ein Ort, an dem Geschichte, Handwerkskunst und Kaffeekultur auf einzigartige Weise miteinander verbunden sind. Zum Jubiläum stehen drei Themen im Mittelpunkt: die Rückkehr und Weiterentwicklung der Wiener Rösttradition, die kompromisslose Qualität vom Ursprung bis zur Tasse sowie der Prater als lebendiger Treffpunkt für moderne Kaffeekultur“, betont Brem.

Kaffeekompetenz aus dem Wiener Prater
Wien und Kaffee sind untrennbar miteinander verbunden. Die Wiener Kaffeehauskultur zählt weltweit zum kulturellen Erbe der Stadt – doch die handwerkliche Rösttradition, die einst eng mit der Bundeshauptstadt verbunden war, ist über die Jahrzehnte zunehmend in den Hintergrund gerückt. Das Wiener Rösthaus hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Tradition wieder sichtbar und erlebbar zu machen. Verarbeitet werden ausschließlich Arabica-Bohnen von höchster Qualität. Jede Sorte wird sortenrein geröstet, um ihr charakteristisches Aromaprofil zu bewahren. Das Portfolio umfasst u. a. Rohkaffees aus Äthiopien, Kolumbien und Brasilien sowie besondere Herkünfte wie Bali, Thailand oder die Dominikanische Republik. Ebenfalls im Sortiment befindet sich der entkoffeinierte Kaffee „Galeras Nariño Decaf“, der aus der Region Nariño in Kolumbien stammt. Besonders deutlich wird die Philosophie des Hauses in den Microlots, streng limitierte Kaffees aus klar abgegrenzten Parzellen. Hier wirken Boden, Klima, Varietät und Erntejahr in außergewöhnlicher Weise zusammen. Die Bohnen werden oft von Hand selektiert und stehen nur in wenigen Säcken zur Verfügung. Je nach Saison umfasst das Sortiment rund zwölf Standardsorten, etwa acht Spezialitäten und sechs bis acht Microlots.

Wiener Röstung und 20 Tonnen Rohkaffee
„Guter Kaffee entsteht nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch Aufmerksamkeit. Jede Bohne bringt ihre eigene Geschichte mit – unsere Aufgabe ist es, diese Geschichte durch die richtige Röstung zum Ausdruck zu bringen“, so Maino, die ihre Ausbildung bei Professor Edelbauer, einer der prägendsten Persönlichkeiten des österreichischen Kaffeehandwerks, absolvierte und somit den Grundstein für ein tiefes Verständnis von Rohkaffee, Sensorik und Röstprofilen legte. Rund 15 bis 20 Tonnen Rohkaffee werden hier jährlich verarbeitet. Jede Sorte wird sortenrein geröstet, um ihr individuelles Aromaprofil zu erhalten. Die traditionelle Wiener Langzeitröstung erfolgt langsam und präzise über einen Zeitraum von 13 bis 17 Minuten. Brem: „Bei uns können Gäste Kaffee nicht nur kaufen, sondern erleben: vom Duft frisch gerösteter Bohnen über die Beratung rund um unterschiedliche Sorten bis zur fertigen Tasse vor Ort. Genau diese Verbindung aus Handwerk und Gastfreundschaft macht den besonderen Charakter des Wiener Rösthauses aus.“ Das Jubiläum ist nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Blick nach vorne. Die Vision bleibt unverändert: Wiener Rösttradition bewahren, internationale Kaffeevielfalt zeigen und Menschen für die Qualität handwerklich gerösteten Kaffees begeistern.

Mehr Informationen zum Wiener Rösthaus unter: www.wienerroesthaus.at

Wiener Rösthaus

Als das Wiener Rösthaus im Wiener Prater (Straße des Ersten Mai 80), im Jahr 2013 gegründet wurde, war die Idee, in Wien eine handwerkliche Rösterei aufzubauen, zugleich kühn und naheliegend. Kühn, weil die Stadt zwar eine starke Kaffeehauskultur hat – aber kaum noch handwerklich röstet. Naheliegend, weil Wien mit der „Wiener Röstung“ eine Tradition besitzt, die in Europa einzigartig ist und doch drohte, leiser zu werden. „Für uns ist Kaffee kein Produkt, sondern ein kulturelles Erbe – eines, das im Duft und in der Tiefe des Aromas ebenso spürbar ist wie in der Geschichte, die es umgibt. Wir sind davon überzeugt, dass wirklich guter Kaffee nur dort entsteht, wo Menschen mit Hingabe arbeiten“, sagt Silvia Maino, Geschäftsführerin des Wiener Rösthauses im Wiener Prater. Gemeinsam mit Helmut Brem (Marketingleitung) wurde ein Unternehmen aufgebaut, das heute zu den feinfühligsten und charaktervollsten Röstereien des Landes gehört.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 9:00 – 17:00 Uhr.
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Bilder (5)

Rundes Jubiläum für das Wiener Rösthaus
1 620 x 1 080 © Katharina Schiffl
Rundes Jubiläum für das Wiener Rösthaus
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Rundes Jubiläum für das Wiener Rösthaus
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Rundes Jubiläum für das Wiener Rösthaus
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Silvia Maino
4 160 x 4 160 © Katharina Schiffl

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Marian Hiller
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